INTERVIEW MIT SUSANNE KIM

Ich denke, es braucht mehr Mut auf Trauernde, Kranke und Sterbende zuzugehen und auch einen gesunden Pragmatismus. Wenn man Jemanden sehr nahen verloren hat, vermisst man bestimmt ganz praktische Hilfe, um den Alltag zu bewältigen und die sollte man anbieten. Und wenn man das Gefühl hat, das wird gewünscht, in den Arm nehmen. Also prinzipiell nicht wegkucken und Trauernde oder Kranke mit ihrer Situation alleine lassen, sondern handeln.

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INTERVIEW MIT ROLAND SCHULZ

Ich mag die Karikaturen in der Zeitschrift „New Yorker“ sehr, in denen der Tod auftritt. In einer liegt der Tod selbst tot in einem offenen Sarg, aufgebahrt. Davor steht ein altes Ehepaar. Die Frau sagt: „I was hoping taxes would go first.“

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INTERVIEW MIT ANDREAS DOHRN

Bei Kindern ist es wesentlich, dass für sie Sterben und Tod in direkten Begegnungen vorkommt. Also: Kinder mitnehmen ins Krankenhaus, zu Besuchen, zu Beerdigungen und bitte nicht „schützen“ vor Begegnungen mit „Sterben“ und „Tod“. Für Jugendliche ist es als Trauernde und als Schüler*innen extrem schwierig, da Zugänge zu finden (evtl. wäre es spannend, Jugendliche die selbst einen heftigen Tod intensiv verarbeitet haben, zu Botschafter*innen auszubilden, die andere Jugendliche ansprechen). Bei Erwachsenen wünsche ich mir eine Intensivierung der eigenen Aktivitäten bei konkreten Beerdigungen.

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INTERVIEW MIT SANDRA STRAUSS

Mir persönlich liegt es sehr am Herzen, dass wir „sogenannte“ gesellschaftliche Tabuthemen brechen, weil ich annehme und hoffe sowie weiß, dass wir unser Leben dadurch bereichern und es lebenswerter für alle gestalten. Das verändert viel in unserem gesellschaftlichen Miteinander und Kontext. Dafür trete ich ein und dem widme ich viel meiner Lebensenergie.

Mit Tabuthemen meine ich als Beispiel und Auszug u.a.: Traumata, Tod, Trauer, Weinen, Depression, Borderline, Angstzustände, Zwangsstörungen, Suizid(-Gedanken), Therapie, Psychiatrie, psychische und physische Gewalt, Behinderung, Anderssein in vielen verschiedenen Kontexten und Ebenen, eine andersartige Wahrnehmung der Welt … um in diesem Interview und hier mal fokussiert beim Thema zu bleiben.
Das Thema Tabu und Verdrängung, das Nicht-drüber-Sprechen, Sich-weg-ducken geht noch viel weiter, in alle unsere Gesellschaftsbereiche und in unser eigenes Ich-Leben hinein inkl. in unsere Familien-, Freundes- und Arbeits-Welt.

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INTERVIEW MIT NICHOLAS MÜLLER

Ich habe viele Jahre mit Panikattacken und einer massiven Angststörung gerungen, die ich mittlerweile sehr gut im Griff habe. Während einer Panik ist der Tod immer der absolute Endgegner, denn die Symptome, die so ein Körper dann ausspuckt, künden immer vom Sterben. Seitdem mich die Panik nur noch extrem selten erwischt, macht mir eher Sorgen, dass meine fünfjährige Tochter verstehen müsste, dass ich gestorben bin. Und das will ich mir nicht vorstellen, das ist so ein widerlicher Gedanke. Deswegen solls so lange, wie irgendmöglich dauern, bis es passiert. Man könnte sagen, dass ich an einem Punkt in meinem Leben bin, an dem ich den Tod wirklich echt scheiße finde. Ich glaube und hoffe, das wird sich so schnell nicht ändern.

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INTERVIEW MIT SCHWARWEL

Seit Kindesbeinen lebe ich mit einer endogenen Depression, weshalb ich mich auch irgendwie schon immer für den Tod, die Dunkelheit und die Abgründe des Lebens interessiert habe. In meinen Anfangszwanzigern entwickelte sich dann eine handfeste Angstneurose, die ich wie vorher schon meine Depression mit viel Alkohol und Tabletten lange verdrängt habe, bis ich mich aufgrund des unhaltbar gewordenen Leidensdrucks und meiner manchmal latenten, oft ausgelebten Aggressivität gegenüber mir selbst und meiner Mitmenschen irgendwann doch mal endlich in Behandlung begeben habe. Das war ein wichtiger Schritt. Lebensrettend.

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INTERVIEW MIT DAVID GRAY

Als ich wider Erwarten allerdings 35 und schließlich 40 Jahre alt wurde, fiel ich in ein ziemlich tiefes Bedeutungs- und Lebensplanungsloch. Was mich da herauszog, war ein Tag, an dem ich beinahe draufgegangen wäre – dieser Impuls: Scheiße, jetzt doch noch nicht, der da plötzlich in mir aufstieg, hat die erste schmale Stufe heraus aus dem Loch geschlagen. Ich finde, man sollte für einige Bereiche im Leben Motti bzw. Prinzipien haben. Jedoch nicht für das nackte Leben selbst. Außer vielleicht der Überzeugung: Keiner hat das Recht dir dein Leben zu nehmen. Und, rein sprachlich betrachtet, muss man sich ja auch damit abfinden und darauf einlassen, dass Leben rückwärts gelesen Nebel heißt. Es sind nicht die Gewissheiten, die uns wirklich glücklich machen.  

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INTERVIEW MIT SEBASTIAN KRUMBIEGEL

Ehrlich gesagt – mit dem eigenen Tod gar nicht so viel. Es gibt ja in Filmen oder Büchern oft das Szenario, dass der Protagonist seiner eigenen Beerdigung beiwohnt. Das hab ich mir auch schon manchmal vorgestellt: Alle stehen da, gucken traurig, weinen Rotz und Wasser und sagen, was für ein toller Kerl ich war. Ja, das ist für mich eine recht heitere Variante, mich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen ...

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INTERVIEW MIT ELKE HOHMANN

Ich freue mich, dass auch durch die „Stadt der Sterblichen“ Kunst und Kultur ihren Blick teilen können.
Wichtig ist zu schauen, wo gibt es Bedarfe, was brauchen die Menschen hier in meiner Umgebung. In einem ländlich – religiösen Umfeld ist es vielleicht etwas anderes als in einem Szeneviertel einer Großstadt.
Wir haben uns z. B. gefragt, warum in den Oberstufen der Schulen so selten über die Themen Sterben, Tod und Trauer gesprochen wird, obwohl diese in den meisten Curricula verankert sind. Fazit: Es gibt für Lehrer sehr wenige Handreichungen zu diesem Thema. Da haben wir ein wunderbares, praxisnahes Unterrichtsmaterial für Oberstufen erstellt, das die Lehrkräfte kostenfrei auf unserer Website downloaden können.

Das Format „TODREDEN – der lebendige Stammtisch“ wird immer wieder gerne von Menschen besucht, die in ungezwungener Atmosphäre über alles rund um das Thema Tod besprechen möchten. Das können ganz praktische Dinge der Totenfürsorge sein oder technische Fragen zum Thema Kremation.

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INTERVIEW MIT KATTY SALIÉ – UNSERE #SDS19-BOTSCHAFTERIN

Immer wieder freitags versuche ich IM Fernsehen in aller gewürzten Kürze den Leuten VOR dem Fernseher Kulturthemen näher zu bringen. Eine echte Herzensangelegenheit. Außerdem bin ich zertifizierte Bewusstseinstrainerin und seit kurzem ehrenamtliche Trauerbegleiterin für Kinder, was mir mindestens ebenso am Herzen liegt. Meine Lebensphilosophie lässt sich am ehesten mit den Worten beschreiben, die – wie ich just ergoogelt habe – von einem US-Motivationstrainer stammen, dessen Arbeit ich gar nicht groß kenne – das Zitat hier spricht mich aber enorm an: „Everything you want is on the other side of fear.“

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INTERVIEW MIT DR. THOMAS SITTE – PALLI-AKTIVIST

Wenn wir darüber nachdenken, dass wir endlich sind, wenn wir darüber nachdenken, was wir wollen, was wir brauchen, wenn es soweit ist, wenn wir ein wenig auch einüben, wie das wohl geht, unser eigenes Sterben, dann haben wir weniger Angst davor. Und dann haben wir bessere Chancen, dass das Lebensende ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens wird. Für uns selber und besonders diejenigen, die uns überleben.

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INTERVIEW MIT SELINA SCHREIBER

Das Bundesfamilienministerium hat vor kurzem ein Magazin zu Hospizarbeit und Palliativversorgung veröffentlicht, das online unter bmfsfj.de/letzte-wege verfügbar ist. Es zeigt verschiedene Perspektiven auf die Thematik und enthält auch eine Reportage über das Hospiz Villa August in Leipzig.
Einen tollen Einblick in die Hospizarbeit gibt außerdem die 37 Grad-Dokumentation „Der Geschmack vom Leben“. Sie ist in der ZDF-Mediathek abrufbar und begleitet drei Hospizmitarbeiterinnen über ein halbes Jahr hinweg in ihrem Alltag.

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INTERVIEW MIT SUSEN STANBERGER

„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“ Diese Frage von dem achtjährigen an Leukämie erkrankten Max war die Initialzündung für unser Buch „Die Grasbeißerbande – Das Sterben wieder ins Leben holen“. Zwei Jahre lang sammelten mein Mann und ich Fragen von lebensverkürzt erkrankten Kindern. Wir wollten wissen, welche Fragen sich Kinder stellen, wenn es um ihren eigenen Tod und ihr eigenes Sterben geht. Die Auseinandersetzung mit den Gedanken der Kinder sowie die vielen Gespräche mit betroffenen Familien und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Hospizumfeld haben uns auf eine Reise mitgenommen, für die wir unglaublich dankbar sind. Wir durften erkennen: Das Bewusstsein um die Endlichkeit unseres Daseins hat eine immense Kraft, insbesondere wenn es darum geht, das eigene Leben selbstbestimmt und wertvoll zu gestalten.

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INTERVIEW MIT ALEXANDER KRÜTZFELDT

Ich weiß nicht, wie ich bestattet werden will – wie die meisten Menschen wohl auch: am liebsten gar nicht. Ich bin allerdings kein Anhänger von Steinen oder festen Trauerorten, ohne dass ich sagen könnte, wieso. Es ist mehr ein Gefühl bzw. Nicht-Gefühl, dass ich dazu habe. Das alles endlich ist, beruhigt mich wiederum.

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INTERVIEW MIT DR. JOSEF SPIEGEL

Ich kuratiere die Ausstellung „Death walks behind you – Tod und Sterben in der Rockmusik“. Die Ausstellung gliedert sich in zwei große Themenfelder – das eine beinhaltet einen eher chronologisch ausgerichteten Streifzug durch die musikalischen Strömungen der „Rockmusik“ seit den 60er Jahren und deren jeweils spezfische Auseinandersetzung mit dem Thema Tod – das andere stellt wichtige Sonderthemen der Szenen und Jugendkulturen wie etwa „Mord“, „Selbstmord“ „Tod und Schönheit“ oder „Motive der Trauer“ genreübergreifend vor.

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INTERVIEW MIT PEGGY BURIAN

Märchen behandeln seit Menschengedenken alle große Themen des Menschseins. Sie bieten Lösungen und Vorschläge für die allergrößten Herausforderungen an. Ich werde darüber berichten, was uns Märchen zum Thema Tod und Sterben zu sagen haben und sicherlich auch das eine oder andere Märchen erzählen.

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INTERVIEW MIT HOLGER MUCH

Ich möchte mir nicht anmaßen, hier allgemeine Empfehlungen auszusprechen. Ich kann nur von mir ausgehen. Ich finde in Kunst und Literatur Trost, in Musik vor allem. Manchmal denke ich, dass etwas so tief berührendes wie Musik vielleicht doch nur ein Abglanz sein kann von etwas Ewigem, was ein schöner Gedanke wäre. Manchmal kann Trauer, die im künstlerischen Ausdruck mitschwingt, einfach auch signalisieren, dass man nicht allein ist mit seinen Ängsten. Und allein das kann sehr tröstlich sein ...

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INTERVIEV MIT HOLGER KULICK

Friedhöfe zum Leben erwecken! Erzählt mehr Geschichten über die Menschen, die dort liegen, macht Kinderexpeditionen zu Gräbern und baut kreative Abenteuer-Spielplätze, die Lebendigkeit auf Friedhöfe bringen, schafft auf jedem Friedhof mindestens ein gemütliches Friedhofcafe mit Philosophietreffs und Lesebühnen, um Lebens-Nachdenklichkeit einen kreativen Raum zu geben, gebt Konzerte auf Friedhofsterrain, die Trauernden ihre Traurigkeit nehmen. Friedhof heißt nicht Friedhofsruhe. Friedhöfe sind Schulen über das Leben an sich.

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INTERVIEW MIT KATRIN GÄRTNER

Kinder sind unser Erbe und unsere Zukunft. Sorgen wir dafür, dass sie physisch und vor allem auch psychisch gesund aufwachsen können, damit sie zu starken, aber gleichzeitig gerechten und toleranten Menschen werden.

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INTERVIEW MIT ALEXANDRA FRIEDMANN

„Die Frage ist ja, warum viele Menschen es nicht tun. Es gäbe keinen Grund, sich nicht damit zu beschäftigen, denn jeder weiß ja um seine eigene Sterblichkeit. Mehr noch, wir wissen im Grunde, dass wir keinerlei Kontrolle über unser Sterben und das Sterben unserer Liebsten haben – es könnte in jedem Augenblick geschehen. Das Thema ist allgegenwärtig – warum drücken wir uns also davor? Die Antwort ist natürlich Angst. Wir fürchten uns so sehr, dass wir es lieber verdrängen.
Doch alles, was wir mit viel Energieaufwand unterdrücken, wird früher oder später an die Oberfläche gespült. Wenn wir jemanden verlieren, können wir lernen, Trauer anzunehmen und loszulassen. Und vielleicht verlieren wir am Ende sogar unsere Angst. So kann ein Verlust Heilung bringen, eine Krankheit Erkenntnis, ein großer Schmerz innere Freiheit.“  

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INTERVIEW MIT MARKUS KAVKA

Über die normale Beschäftigung mit dem Tod hinaus bin ich seit vielen Jahren beim Verein „Freunde fürs Leben“ engagiert. Dort versuchen wir, die Themen Suizid und Depression zu enttabuisieren, weil wir denken, dass darüber viel zu wenig gesprochen wird. Dabei würde das Reden darüber so vielen Menschen helfen, sich entsprechend zu öffnen und sich helfen zu lassen.

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INTERVIEW MIT VIOLETTA POISON

Meine Lebensphilosophie sind vier Punkte:

1. Begegne Menschen mit Respekt und Würde

2. Wir sind alle gleich, auch wenn es manche noch nicht ganz kapiert haben

3. Vergleiche dich nie mit anderen, denn du bist einzigartig

4. Wenn ich heute sterbe, ist es okay, denn mein Leben ist schön

Als Burlesqueperformerin und Kultur- und Eventmangerin habe ich die Möglichkeit eigene Projekte und Ideen zu entwickeln und mit der Welt zu teilen.

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INTERVIEW MIT ANNA GRÜNBERG

Ich beende gerade mein Masterstudium in Ägyptologie und arbeite in der Museumspädagogik des Ägyptischen Museums. Dabei betreue ich vor allem Schulklassen und führe sie durch unsere Sammlung – das bedeutet auch, dass ich fast jeden Tag über das Thema Tod und den Umgang mit Toten spreche. Viele Kinder haben dazu interessante Gedanken, die mich selbst zum Nachdenken anregen, besonders wenn es darum geht, dass wir in unserem Museum Mumien und damit tote Menschen ausstellen.

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INTERVIEW MIT MAMA ULITA

Ich freue mich sehr, dass ihr mich für dieses Interview eingeladen habt. Danke!
Ich lebe nach dem Motto: Stay true to yourself. Denn man trifft sich immer zweimal und was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu. In meinem jetzigen Lebensabschnitt habe ich mir verschiedene Arbeitsfelder gesucht, die mich sehr glücklich machen. Ich bin Netzwerkkoordinatorin, Bühnenkünstlerin und mit Liebe und Leidenschaft unterrichte ich Frauen in meinen Fempowerment-Kursen. Ich baue gerade meine Arbeit von HoopcityLeipzig und Mama Ulita Entertainment weiter zu Mama Ulitas Home of Fempowerment aus.

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INTERVIEW MIT DONIS

Wir leben momentan in sehr beängstigenden Zeiten, besonders in Sachen des Umgangs miteinander. Ich hätte tatsächlich niemals vermutet, dass gerade Fremdenfeindlichkeit noch einmal eine solch übergeordnete Rolle innerhalb einer eigentlich aufgeklärten Gesellschaft spielen könnte. Dies ist eben auch bei Leibe kein deutsches oder europäisches Problem. Es ist ein globales. Wenn wir diesen Missstand nicht in den Griff bekommen, sieht unsere Zukunft schwärzer aus, als man den Tod jemals zeichnen könnte.

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INTERVIEW MIT PETRA HOHN

Nach dem Tod unseres Sohnes 1998 schloss ich mich dem Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID e.V.) an. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass der Tod eines Kindes keinen Platz in unserer Gesellschaft hatte. Die Eltern und Familien standen vollkommen allein und verlassen vor den Scherben ihres Lebens. Das zu ändern und die Angebote zu verbessern, wurde meine Lebensaufgabe. Seit 2004 arbeitete ich im Vorstand des VEID e.V. mit und engagierte mich von 2006 bis 2017 als 1. Vorsitzende für die Hilfe von betroffenen Familien. In dieser Zeit konnte viel bewegt werden, durch ein großes Netzwerk wurde das Tabu gebrochen.

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INTERVIEW MIT RICK BARKAWITZ

Mit dem Tod beschäftige ich mich, weil er das Leben beschließt und damit den Sinn unseres Seins. Dabei ist es aus meiner Sicht vollkommen unwichtig, sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen. Viel relevanter scheint mir, sich auf Trauer, Verlust und Leere vorzubereiten, wenn ein Mensch geht, der sehr wichtig für das eigene Leben ist. Und wem dabei „Endlichkeitskult(ur)” hilft, dem sei sie gegönnt!
Mit dem Sterben setze ich mich ganz pragmatisch auseinander. Wie sicherlich ein Großteil der Menschheit wünsche auch ich mir, dass es mal schnell gehen sollte, wenn es denn passiert. Gerne im Schlaf. Darüberhinaus sollte notwendigerweise jeder Vorsorge für den Ernstfall treffen; ich möchte sicher nicht die letzten Jahre meines Lebens als Pflegefall verbringen. Weil ich darin schlicht keinen Sinn erkennen kann.
Und sich mit dem LEBEN zu beschäftigen, ist quasi „Pflichtfach”. Das ist der Grund, weswegen wir existieren.

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INTERVIEW MIT JULIANE UHL

Unser Erbe ist das, was wir glauben, was war. Unsere Zukunft ist das, was wir glauben zu wollen.
Für ein besseres menschliches Miteinander wünsche ich mir, dass die Menschen selbst denken, miteinander diskutieren und sich auf die Suche nach Wahrheit machen. Und dann wünsche ich mir Respekt voreinander, im Sinne des kategorischen Imperativs von Kant.

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INTERVIEW MIT RABBINER ZSOLT BALLA

Als Seelsorger, es ist ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich begleite kranke Menschen und auch Familien nach der Beerdigung durch den Trauerprozess.

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INTERVIEW MIT DIRK ROTZSCH

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ sagte Rosa Luxemburg und meinte es aber in einem anderen Kontext – als Formel und mit der Maßgabe den vermeintlich Anderen nicht nur aus einer überlegenen Position zu tolerieren, sondern auch zu respektieren, wäre der Schlüssel.

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INTERVIEW MIT HEDWIG PORTNER

Uns fehlt im Alltag ganz viel Wissen zum Thema Tod und Sterben. Erst in Akutsituation setzen sich die meisten Menschen damit auseinander. Jedoch ist es in der Ausnahmesituation schwieriger Informationen aufzunehmen und (wichtige) Entscheidungen bewusst zu treffen. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich zu oft Menschen erlebt, die Entscheidungen in der Phase  des Sterbens und unmittelbar nach dem Tod eines geliebten Menschen getroffen haben, die schwer oder gar nicht rückgängig gemacht werden konnten. Vieles lässt sich über Patientenverfügungen, Bestattungsvorsorgeverträge und das Testament regeln.

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INTERVIEW MIT JENNIFER SONNTAG

Zum Scherz bezeichne ich mich gern als Patchworkdecke, zusammengenäht aus Fernsehmoderatorin, Buchautorin, Inklusionsbotschafterin und Sozialpädagogin. Als erblindete Frau ist es mir wichtig, in meinen Tätigkeitsfeldern das „Hinsehen“ nicht zu verlernen. Auch den schweren Themen wie Verlust, Trauer, Krankheit und Behinderung möchte ich etwas mehr Leichtigkeit verleihen, denn was uns lähmt ist oft die Angst vor dem vermeintlich Unbewältigbaren, weil wir nicht wissen, wie wir gravierende Lebenseinschnitte verarbeiten können. Wir stehen, symbolisch gesprochen, im Dunkeln. Ich möchte mit meiner Arbeit diese Angst vor der Dunkelheit nehmen und dabei helfen, unbesprochene Räume zu beleuchten.

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INTERVIEW MIT FRANK PASIC

Ich bin seit 2003 Geschäftsführer eines Krematoriums. Das ist keine Tätigkeit, die ich mir freiwillig ausgesucht hätte, ich wollte mit der Bestattungsbranche nichts zu tun haben. Obwohl ich mit ihr zu diesem Zeitpunkt noch nie in Berührung gekommen war, hatte ich bestimmte Bilder im Kopf. Krematorien waren für mich Orte der Finsternis, dort arbeiteten ausschließlich zwielichtige Gestalten. Ich musste dann feststellen, dass alles ganz anders ist: Die Architektur von Krematorien hat sich in den letzten 20 Jahren grundsätzlich verändert, es handelt sich um moderne Gebäude, zumeist mit viel Glas, das für Transparenz steht. Die Einäscherungsöfen sind auch nicht mehr in einem Kellergewölbe versteckt, sondern befinden sich ebenerdig.
Auch musste ich feststellen, dass meine neuen Mitarbeiter einen sehr reflektierten Blick auf ihre Tätigkeit hatten. Mir wurde klar, dass ihre Arbeit der letzte Dienst ist, dem man einem verstorbenen Menschen erbringen kann. Als mir das bewusst wurde, begann ich, meine neue Aufgabe anzunehmen, sie lieben zu lernen. Vor allem aus diesem Grunde habe ich auch 2010 an der Gründung der FUNUS Stiftung mitgewirkt, deren Vorsitzender ich heute bin. Ich musste feststellen, dass der Tod in unserer Gesellschaft weitestgehend verdrängt wird. Das wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie unsere Gesellschaft mit ihren Toten umgeht, nämlich eher sachlich, beinahe so, als ob man einen alten Gegenstand entsorgt. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass das Bedürfnis, sich emotional von unseren Angehörigen und Freunden zu verabschieden, der Trauer Zeit und Raum zu geben, tief in unserer DNA verwurzelt ist. Die FUNUS Stiftung arbeitet dafür, den Tod wieder mehr in unsere Gesellschaft zu holen, damit wir uns von unseren Toten wieder in angemessener Weise verabschieden können.

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INTERVIEW MIT CHRISTIAN VON ASTER

Meine Zeit auf dieser Welt verbringe ich gegenwärtig vor allem als freier Autor, Geschichtenerzähler, Satiriker, Konzeptkünstler und Badewannentourist. Meine diesbezügliche Philosophie ist ein Konstrukt aus Erfahrungen, Hoffnungen, Wünschen und Notwendigkeiten, das in steter Bewegung und schwer in einen Satz zu fassen ist. Aber zentral hat es wohl mit den richtigen Menschen, der besten Version meiner Selbst und damit zu tun, am Ende lächeln zu können.

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INTERVIEW MIT MICHAEL LINDNER

Ich versuche mich mit meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten für soziale Projekte einzubringen, um ihnen in der Öffentlichkeit eine Stimme zu geben. Das mache ich hauptamtlich als Pressesprecher für das Berufsförderungswerk Leipzig sowie ehrenamtlich für verschiedene gemeinnützige Organisationen wie den Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID), das Clown Museum Leipzig … und alles getragen von und mit der Familie.

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INTERVIEW MIT PIA ELFERT

Mein Beitrag besteht in der Vermittlung von zwei Formaten.
- Die Ausstellung „Erbschaftsangelegenheiten“, konzipiert von Silvia Häfele, zeigt an 64 Objekten, die von Menschen aus ganz Deutschland gestaltet wurden, wie sie das eigene Leben und Sterben im Zusammenhang mit den Menschen deuten, die zu ihrem Leben, ihrer Biographie gehören. (Was habe ich mit auf den Weg bekommen? Was gebe ich weiter? Was lasse ich zurück? Was will ich nicht (geerbt) haben? …)
- Im Ägyptischen Museum „Georg Steindorff“ wird es ein Kinderprogramm und Themenführungen für Erwachsene zum Themenkreis „Tod im Alten Ägypten“ geben.

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