PROGRAMM: „UNERWARTETER NAHSCHUSS“ SOKO LEIPZIG IM ZEITGESCHICHTLICHEN FORUM

Di 24.09.2019, 19 Uhr

„UNERWARTETER NAHSCHUSS – Politische Todesopfer und hingerichtete Personen in der SED-Diktatur”
Filmvorführung der SOKO Leipzig-Folge „Unerwarteter Nahschuss“ S07E16 (123) mit anschließendem Podiumsgespräch mit Melanie Marschke und weiteren SOKO Leipzig-Schaupieler*innen, Prof. Dr. Rainer Eckert und Holger Kulick

Moderation: Rommy Arndt (n-tv, MDR)

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

Eintritt: frei

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ROMMY ARNDT

Rommy Arndt hat nach dem Abitur in Limbach-Oberfrohna (Sachsen) ein Diplomlehrerstudium für Deutsch und Englisch an der Universität Leipzig absolviert. In der Wendezeit kam sie erstmals mit Fernsehen in Kontakt. Beim Leipziger Piraten-Sender "Kanal X" stand sie 1990/91 als Moderatorin vor der Kamera und produzierte einen Dokumentarfilm über den amerikanischen Bluesmusiker Champion Jack Dupree. Es folgte eine Journalismus-Ausbildung am Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (IFP) in München. Danach arbeitete Rommy mehrere Jahre als Moderatorin, Redakteurin und Nachrichtensprecherin bei verschiedenen Radiosendern im mitteldeutschen Raum: Radio Leipzig, MDR Info, MDR LIFE und JUMP. Ab 2003 sprach sie außerdem Nachrichten im MDR-Fernsehen.

2004 der Wechsel zum Nachrichtensender n-tv nach Köln, wo sie bis heute Nachrichten, Telebörse und Sondersendungen moderiert. Außerdem ist sie seit 2015 auch wieder im Nachrichtenradio MDR Aktuell als Moderatorin zu hören. Daneben ist Rommy Arndt eine gefragte Event-Moderatorin. Sie wird deutschland weit für Kongresse, Tagungen, Galas oder Podiumsdiskussionen gebucht. Als Sprecherin leiht sie Dokuserien, Hörspielen und Werbespots ihre Stimme. Rommy Arndt lebt in Leipzig und pendelt für ntv nach Köln.

PROF. DR. RAINER ECKERT
 
Geb. 1950 in Potsdam; Studium der Archivwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1972 als Folge politischer Verfolgung von der Universität verwiesen und mit Hausverbot belegt – das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verfolgte ihn im „Operativen Vorgang Demagoge“ wegen „staatsfeindlicher Gruppenbildung“ und „staatsfeindlicher Hetze“ und schätzte ihn noch 1988 als „Staatsfeind“ der DDR ein; ab 1977 war er Leiter der Projektgruppe Leipzig und ab 1998 des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland; 2001-2015 Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums; seit 2006 Professor für politische Wissenschaften am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig; Mitglied zahlreicher geschichtspolitischer Gremien; letzte Publikationen u.a.: „Opposition, Widerstand und Revolution: Widerständiges Verhalten in Leipzig“ (2014), „Revolution in Potsdam:  Eine Stadt zwischen Lethargie, Revolte und Freiheit“ (2017) und „SED-Diktatur und Erinnerungsarbeit im vereinten Deutschland: Eine Auswahlbibliographie“ (2019).

Foto: Stefan Hoyer von punctum